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16. März 2026
Nach den langen Wochen der dunkelsten Winterzeit, in denen wir bis auf den nachtaktiven Chicorée ausschließlich rustikales Lagergemüse aus der Region bekommen konnten, ist nun endlich die Zeit der aromatischen, feinen Wintersalate angebrochen. In Rügge steht der nussige Feldsalat in großer Menge in den Gewächshäusern zur Ernte bereit und in der nächsten Zeit werden viele unserer Abokisten mit einer kleinen, weißen Tüte mit dem wertvollen Inhalt gekrönt.
Dieser schöne Feldsalat wurde auf Hof Rabberg von Markus und seinem Team im späten Herbst des letzten Jahres gepflanzt. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten, welche die aufwändigen Handgriffe entweder an den Anfang oder das Ende der Wachstumsperiode legen.
Die Feldsalatsaat kann entweder blitzschnell mit der Sämaschine flächig ausgebracht werden, der Feldsalat wächst fröhlich heran und dann folgt das tüddelige Jäten zwischen den Pflanzen und auch das Ernten gestaltet sich aufwändig. Hierbei braucht ein geübter, erntender Mensch bis zu einer halben Stunde für ein Kilo Salat. Die andere, von Markus gewählte Variante, ist die der Anzucht von Jungpflanzen auf kleinen Ballen, welche dann eng beieinander in schicke Reihen gepflanzt werden. Das dauert natürlich seine Zeit, aber später kann zwischen den Reihen sehr einfach gejätet werden und bei der Ernte ist ein Kilo Salat auch schon mal nach 10 Minuten in die Kiste gelegt.
Eigentlich braucht so ein Feldsalatpflänzchen um die 8 Wochen, um die Genussreife zu erlangen, aber wird die Saat so spät im Jahr ausgebracht, wächst sie gaanz langsam, denn naturgemäß sind die Temperaturen niedrig und die Tage sehr kurz. Diese zarten Gewächse können in dieser Zeit sogar einfrieren, im Freiland auch gern unter einer kleinen Schneedecke, welche sie vor rüpeligen Windböen oder Sonne auf vereisten Blättern schützt. Die Kombination von Sonnenstrahlen auf vereisten Blättern gefällt ihnen überhaupt nicht, da es so zur Austrocknung der Pflänzchen kommen kann.
Wenn die Tage länger werden und die Sonne einen Tick höher am Himmel steht, zieht das Wachstum wieder an. Ist der Temperaturunterschied, wie jüngst bei uns, bei bummelig 25 °C, geht natürlich alles sehr schnell. Wir hoffen Euch in den nächsten Wochen noch viele Tütchen dieser regionalen Köstlichkeit liefern zu können, denn ist er erstmal zu groß geworden, oder wie in Fachkreisen genannt, geschossen, wird er nicht mehr verkauft. Er ist zwar noch sehr lecker, aber der untere Stängel dann schon sehr dick und damit schwer, was bei diesen Leichtgewichten im wahrsten Sinne ins Gewicht fällt.
Soweit lassen wir es aber lieber nicht kommen, verfeinern unsere Salate, Käsebrote und asiatischen Bowls mit Feldi-Topping und freuen uns über die ersten knackfrischen Blätter vom Acker um die Ecke.
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