Aktuelles & Rezept der Woche 

Liebe Kundinnen und Kunden,

diese Woche kommt der Weißkohl vom Hof Rabberg aus Rügge, dazu gibt es mal eine kleine Warenkunde.

 Die Oberfläche des Kohlkopfes ist so beschaffen, dass die Benetzbarkeit der Blattoberfläche sehr gering ist. Das bedeutet, dass Wasser in Tropfen abperlt und dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mitnimmt. Ein von Natur aus sauberes Gemüse!

Der Weißkohl ist unter vielen Namen bekannt, wie zum Beispiel Weißkraut, Weißkabis, Kappes, Kaps, Kappus, Kabis oder einfach nur Kraut. Er ist eine Variante des Kopfkohls und ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat da es sich gut lagern lässt.

Der Weißkohl wächst in unseren Gefilden traditionell gut, er ist besonders nährstoffreich, da er sehr langsam wächst und so alle Nährstoffe gut in sich aufnehmen kann. Am weitesten sind die runden Weißkohlsorten verbreitet, nah verwandt sind aber auch der Spitzkohl und das Filderkraut.

Der Weißkohl bereichert vielseitig unsere Küche, ob als Salat, Sauerkraut oder in zahlreichen gekochten und gebratenen Gerichten. Er wird in allen internationalen Küchen verwendet, auch in der asiatischen – mit Schärfe und Exotik.

Die äußeren Blätter des Kohls entfernen, dann den Kopf waschen und halbieren bzw. je nach Größe, vierteln. Den Strunk herausschneiden und den Kohl anschließend wie gewünscht weiterverarbeiten z.B. mit dem Messer in grobe Streifen und Stücke schneiden oder mit dem Küchenhobel klein hobeln. Je kürzer die anschließende Garzeit ist, desto knackiger bleibt der Kohl und das Vitamin C verkocht nicht.

Im Weißkohl ist viel Folsäure enthalten die gestresste Menschen stärkt und widerstandsfähig macht. Er hat aber auch noch andere Qualitäten:

  • einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die gut für die Reinigung des Verdauungstrakts sind
  • viele Mineralstoffe
  •  Vitamine, vor allem Vitamin C. Weißkraut enthält kurz gekocht mehr Vitamin C als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch zerstört und gelangt verstärkt in das Kochwasser.

Tipp: Das Kochwasser kann, nachdem es abgekühlt ist und etwas gesalzen wurde, als bekömmlicher Gemüsetrunk verwendet werden.

 

Wir wünschen Euch viel Freude und Genuss mit den Kartoffeln aus Munkbrarup, den Salaten aus Holzdorf, Baby Leaf-Salat aus Ausacker, Birnen aus Itzehoe, den Äpfeln aus Hollingstedt, Wurzelgemüse, Radieschen und Zwiebeln aus Silberstedt, Pastinaken und Broccoli aus Esperstoftfeld, Spinat, Porree, Mais, Mangold, Fenchel, Kräutern, Lauchzwiebeln, Beten, Weißkohl und vielem mehr vom Hof Rabberg in Rügge.

Guten Appetit und viele Grüße
Christian

 Hier ein leckeres Rezept für Euch: 

Kaiserschmarrn mit Apfel-Birnen-Kompott (vegan)

Rezept der Woche KW40

Zutaten für 4 Portionen

  • Kompott:
  • 5 Äpfel
  • 5 Birnen
  • 1 Zitrone (Schale)
  • 200 ml Wasser
  • 50 ml Weißwein (oder Birnensaft)
  • 1 TL Zimt
     
  • Kaiserschmarrn:
  • 400 g Mehl
  • 400 ml Soja- oder Mandeldrink
  • 200 ml Selter
  • ca. 40g Zucker (je nach Süße der Milch)
  • 4 TL Backpulver
  • etwas Vanillezucker und Zimt
  • etwas Zitronenschale
  • Puderzucker
  • Mandelstückchen
  • ggf. Rosinen und Rum


Wenn gewünscht, zunächst Rosinen in einem kleinen Schälchen mit Rum bedecken. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten und beiseite stellen.

Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Birnen ggf. schälen, entkernen, würfeln und beiseite stellen.
Nur die Apfelstücke mit mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Anschießend Birnen zugeben und weitere 10-15 Minuten köcheln.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Zitronenschale, Zimt und Sojamilch mit einem Rührgerät zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten. Ggf. die Rumfrüchte unterheben. 

In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben – ca. 1 cm dick. Bei mittlerer Hitze leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Wenn die Stückchen durch sind, in eine große Schüssel füllen und ggf. warmhalten bis der Rest fertig gebacken ist.

Vor dem Servieren mit Puderzucker und Mandelstücken bestreuen und dazu das Kompott reichen.

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Hier gibt´s direkt die richtigen Zutaten zum Rezept:

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