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KI generiert: Pastinaken und grünes Gemüse, darunter Salat und Brokkoli, sind auf dem Bild angeordnet.
 Klassiker in neuem Gewand 

Die Heldin im Februar: die Pastinake 

So habt Ihr sie vielleicht noch nie gekostet, unsere Gemüse-Klassiker mit leicht angestaubtem Image. Frisch rausgeputzt und in neuem Gewand präsentieren sich unsere monatlich wechselnden Gemüsekandidaten aus regionalem Anbau. Nach dem Weißkohl ist nun die Pastinake dran. Hast Du schon mal mit Pastinake gebacken?
 


Wissenswertes

Wer bin ich?
Moin! Ich bin die Pastinake, werde aber auch der Pastinak genannt. Ich gehöre zur Familie der Doldenblütler, bin mit Möhre und Petersilie verwandt und fühle mich auch im Winter im Boden wohl.
 Tatsächlich bin ich sehr gesund: Mein Gehalt an Kohlenhydraten, Kalium, Proteinen und Vitamin C ist 3-4 Mal so hoch wie bei Möhren. 
Aufgrund meines niedrigen Nitratgehalts findet man mich oft zu Babybrei verarbeitet. Ich schmecke süßlich-würzig, manchmal auch herb.  
 
Anbau & Ernte
Die Pastinake mag humusreiche Sandböden, kommt aber auch mit schweren, lehmigen Böden und viel Feuchtigkeit gut zurecht. Allerdings sollten diese vor der Aussaat gut aufgelockert werden, damit sich die Wurzel frei entfalten kann. 
Mit der Aussaat kann bummelig ab März begonnen werden, möglichst erst nach dem letzten Frost.   
Die Hauptwachstumsphase reicht von März bis September, bevor die Pastinake ab Oktober geerntet werden möchte. 
 
Lagerung
Pastinaken zeichnen sich durch eine gute Lagerfähigkeit aus: In Sand eingelegt und an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt überstehen sie den ganzen Winter. Für zwei bis drei Wochen halten sie sich auch in einem Tuch eingewickelt im Kühlschrank.
Beachte: Wie alle Wurzelgemüse vertragen sich Pastinaken nicht gut mit Äpfeln. Durch ihr Reifungsgas Ethylen sorgen diese dafür, dass die Pastinaken bitter werden. Also bitte getrennt verwahren! 
 
Dies & Das
Die Pflege der Pastinakenkulturen stellt für unsere Partnerbetriebe bei bestem Wetter eine besondere Herausforderung dar: Der Pflanzensaft der Pastinake kann in Kombination mit sehr hoher Sonneneinstrahlung und Wärme phototoxische Reaktionen, also Brandblasen auf der Haut verursachen. Gleiches gilt übrigens auch für Petersilie.
Aber keine Sorge: Von der Pastinake aus unserer Biokiste geht keine Gefahr aus. Sie kommt ohne Blätter und ist vollkommen ungefährlich.
  


Rezepte ausprobieren

Bei Pastinaken sind viele überfragt, was sie damit machen sollen. Immer nur als Wurzelgemüse dazu? Nee! Wir haben hier drei andere Ideen für Euch:


Zucchini-Pastinaken-Taler

KI generiert: Drei gebratene Gemüsepuffer auf einem Teller mit Petersilien-Dekoration.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Zucchini
  • 500 g Pastinaken
  • 4 Eier
  • 6 EL Mehl
  • Salz
  • Peffer
  • Muskatnuss
  • 2-3 ELÖl

Zubereitung

Zucchini und Pastinaken waschen, putzen, grob raspeln und in einer Schüssel mit den Eiern verrühren. Das Mehl dazugeben und alles gut durchrühren.

Den Teig mit 1 1/2 TL Salz, Pfeffer und 1 Msp. Muskatnuss würzen. 1 1/2 EL Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Mit einem Esslöffel vier Teigportionen nebeneinander in die Pfanne setzen und glatt streichen. 

Die Taler bei schwacher Hitze je ca. 5 Min. von jeder Seite goldbraun anbraten. Aus dem restlichen Teig und Öl auf die gleiche Art und Weise acht weitere Taler backen.
 


Pastinaken-Zitronen-Muffins

KI generiert: Ein Gugelhupf mit Puderzucker und Zitronenschale auf einem Teller.

Zutaten für 4 Portinonen

  • 250 g Pastinaken
  • 115 g Butter
  • 200 g Agavendicksaft
  • 3 Eier
  • 60 ml Buttermilch
  • 220 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

Pastinaken waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann 15 Minuten in wenig Wasser weichkochen, das Kochwasser abgießen und die Pastinakenwürfel pürieren.

Butter und Agavendicksaft schaumig rühren, nach und nach Eier zugeben.

Pastinakenpüree, Buttermilch, Mehl, Natron, 1 Prise Salz und etwas Zitronenschale untermischen.

Muffinblech mit Muffinförmchen auskleiden; den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Muffinförmchen zur Hälfte mit Teig füllen und im Backofen auf mittlerer Höhe ca. 25 Minuten backen.

Erkaltet mit Puderzucker bestäuben.
 


Auberginen mit Pastinaken-Hirse-Füllung

KI generiert: Gefüllte Auberginen mit Tomaten, Kräutern und Feta in einer weißen Auflaufform.

Zutaten für 4 Portionen

  • 100 g Hirse
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 große Auberginen
  • 250 g Pastinaken
  • 4  Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g Feta
  • 100 ml Sahne
  • Thymian (getrocknet)
  • Rosmarin (getrocknet)
  • etwas Öl

Zubereitung

  1. Die Hirse 5 Minuten in der Gemüsebrühe kochen und dann 10 Minuten quellen lassen.
  2. Die Auberginen halbieren und bis auf einen ca. 1 cm breiten Rand aushöhlen. Das Fruchtfleisch klein hacken. Pastinaken und Möhren schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Auberginenhälften von beiden Seiten kurz anbraten. Danach in eine gefettete Auflaufform geben.
  4. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Zwiebeln und Knoblauch in einer großen Pfanne für 1 - 2 Minuten glasig dünsten. Tomatenmark einrühren und kurz mitbraten. Dann das restliche Gemüse zugeben und unter gelegentlichem Rühren einige Minuten schmoren lasssen. Sahne dazugießen und nochmals ein paar Minuten weiter einköcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Nun die Hirse dazugeben und mit viel Thymian, ein wenig Rosmarin, Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas abkühlen lassen und die Hälfte des Käses unterrühren.
  6. Die Masse in die Auberginenhälften füllen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen.
     


Aus gutem Hause: Pastinake "Schleswiger Schnee"

Bio-Saatgut entwickelt auf Christiansen's Biolandhof

Ja, bei uns gibt's Pastinaken, deren Saatgut direkt bei uns in um die Ecke entwickelt wurde. Sie ist also perfekt an die Bedingungen bei uns angepasst und wächst und gedeiht prächtig mit biodynamischen Anbaumethoden. Zu verdanken haben wir das Barbara Maria und Heinz-Peter von Christiansen's Biolandhof, welche diese robuste, historische Sorte mit viel Geduld und Arbeit über Jahre hinweg kultiviert und für den Anbau im großen Bio-Stil aufbereitet haben. Die Sorte "Schleswiger Schnee" ist im Rahmen des saat:gut e.V. entstanden und bioverita-zertifiziert.

KI generiert: Samentütchen von Pastinake 'Schleswiger Schnee' mit Samen daneben. Text enthält Pflanzanleitung und Eigenschaften.

Was im Januar das Thema war?


Wir wünschen Euch viel Freude und Genuss mit Pastinaken vom Acker nebenan!