Die gängigsten Tofuarten sind Naturtofu, Räuchertofu, Seidentofu, fermentierter Tofu oder auch Varianten mit verschiedenen Gewürzen.
Gemeinsam haben alle die Grundzutaten, die wahrlich schnell aufgezählt sind: Sojabohnen, Wasser und ein Gerinnungsmittel - womit wir auch direkt schon beim „Was?“ sind. Denn Tofu ist im Grunde geronnene Sojamilch. Wie man die Bohnen dazu bekommt, so formschön auszuflocken, hat man in China bereits vor bummelig 2000 Jahren rausgefunden, so sagt es die Legende. Jedenfalls alles andere als neumodisch und wenn man "Bohnenquark", was es übersetzt heißt, statt "Tofu" sagt, kann man es sich doch auch gleich besser vorstellen...
Getrocknete Sojabohnen werden eingeweicht und quellen mehrere Stunden vor sich hin, danach werden sie mit Wasser püriert und aufgekocht. Alle festen Fasern werden anschließend abgeseiht und übrig bleibt Sojamilch. „Tofu ist ein bisschen wie Käse - nur anders“ wie Taifun es so schön auf den Punkt gebracht hat. Statt Lab kommt Calciumsulfat (gereinigter Gips, traditionell chinesisch) oder Magnesiumchlorid (ein aus Meerwasser gewonnener Auszug, traditionell japanisch und Nigari genannt) zum Einsatz, um das Eiweiß der Bohnen vom Rest zu trennen. Calciumsulfat sorgt für festeren und Magnesiumchlorid für weicheren Tofu. Die gestockte Masse wird in Form gepresst, in Blöcke geschnitten und im Wasserbad abgekühlt - Naturtofu fertig.