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07. Januar 2026

Immun-Power: So viel Vitamin C steckt in Deiner Kiste
 

Beitrag von Susan

Eisige Kälte und Schnupfnasen - Zeit für feinstes Obst und Gemüse zur Stärkung des Immunsystems! Nach der ganzen Festtagsschlemmerei steht wohl eh vielen der Sinn nach knackiger Frische und auch zu den guten Vorsätze für das neue Jahr passt das Thema "gesund" und "Vitamin C" doch ganz vorzüglich. Schauen wir uns den Vitamin C Gehalt einzelner Obst- und Gemüsesorten mal genauer an, denn auch wenn wir hierbei schnell an Zitronen denken, sind diese nicht mal auf dem Treppchen der Vitamin C-Hitliste: Rote Paprika zum Beispiel enthalten fast 3x so viel Vitamin C.

Die Top Ten bei Obst, Gemüse und Kräutern und einiges mehr - auf geht's! 

Was tut Vitamin C für uns?

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, gehört zu den wichtigsten Nährstoffen für unseren Organismus. Es stärkt das Immunsystem, ist am Aufbau von Bindegewebe beteiligt, erleichtert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlicher Nahrung und wirkt antioxidativ, bindet also freie Radikale und kann somit Zellen vor Schäden schützen. 
 

Warum wir regelmäßig Vitamin C brauchen

Wie auch B-Vitamine gehört das Vitamin C zu den wasserlöslichen Vertretern. Der Körper kann sie deshalb schlecht speichern und scheidet Überschüssiges einfach direkt wieder aus, sodass durch Aufnahme über Lebensmittel bei gesunden Menschen auch keine Überdosis entstehen kann. Wichtig ist somit aber, dass wir regelmäßig für einen ausreichenden Vitamin C-Gehalt sorgen.

Frisches Gemüse und Obst, wie Chicorée und Grapefruit
KI generiert: Eine Hand hält eine halbe Orange vor einem klaren blauen Himmel.

Leicht zu erreichen: die empfohlene Tagesdosis

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene etwa 100 mg (Männer 110, Frauen 95 mg pro Tag). Schwangere, Stillende und alle, die gerne schmöken, brauchen etwas mehr, kleine Kinder hingegen weniger (20 mg) - der Bedarf steigt mit wachsendem Alter. 13 bis 15-jährige z.B. liegen dann bei 85 mg pro Tag. 

Geht Vitamin C beim Kochen flöten?

Ja, leider schon. Wie bei den meisten tollen Inhaltsstoffen in unseren Obstarten und Gemüsen ist es grundsätzlich besser, sie nicht zu erhitzen bzw. nur kurz und mit wenig Wasser zu dünsten, um die maximale Ausbeute an Vitamin C zu erreichen. 
Einen Einfluss auf den Erhalt hat bei Vitamin C jedoch Säure. In Sauerkraut z.B. bleibt recht viel Vitamin erhalten, auch wenn es lange gekocht wird. Also in Bezug auf Vitamin C: je saurer das Gericht, desto weniger Vitamin C kommt abhanden.

Aber auch roh schmecken viele Vitamin C-Lieferanten ja zu unser aller Glück ganz fantastisch!


Jetzt aber! Was steckt denn nun drin?

Top 10 | OBST

Vitamin C in mg
Angaben immer pro 100 g Obst

* Acerola: optisch an Kirschen erinnernd. Eine sehr empfindliche Frucht, die in Mittel- und Südamerika wächst.

  1. Acerola*: 1.670 mg
  2. Hagebutten:  1.250 mg
  3. Sanddorn: 450 mg
  4. Guave: 273 mg
  5. Schwarze Johannisbeere: 177 mg
  6. Kiwi: 97 mg
  7. Papaya: 80 mg
  8. Erdbeere: 60 mg
  9. Zitrone: 53 mg
  10. Orange: 45 mg
KI generiert: Hände halten eine Handvoll frischer, roter Erdbeeren.

Top 10 | GEMÜSE

Vitamin C in mg
Angaben immer pro 100 g Gemüse

Gegart enthalten z.B. Rosenkohl oder Brokkoli durchschnittlich noch über 70 mg pro 100 g.
 

  1. rote Paprika: 140 mg
  2. Meerrettich: 114 mg
  3. Rosenkohl: 110 mg
  4. grüne Chili: 109 mg
  5. Grünkohl: 105 mg
  6. Brokkoli: 95 mg
  7. Blumenkohl: 64 mg
  8. Kohlrabi: 63 mg
  9. Spitzkohl: 60 mg
  10. Rotkohl: 57 mg
KI generiert: Verschiedene grüne Gemüsesorten, darunter Brokkoli, Wirsing und Kohl.

Top 10 | KRÄUTER

Vitamin C in mg
Angaben immer pro 100 g

Übrigens: Wer im Frühjahr heimische Wildkräuter probieren will, findet hier einige unserer Rezeptideen »

  1. Brennessel: 330 mg
  2. Giersch: 200 mg
  3. Knoblauchsrauke: 190 mg
  4. Petersilie: 160 mg
  5. Bärlauch: 150 mg
  6. Brunnenkresse: 95 mg
  7. Rucola: 62 mg
  8. Kresse: 60 mg
  9. Dill: 50 mg
  10. Schnittlauch: 47 mg
KI generiert: Verschiedene frische Kräuter, darunter Schnittlauch und Petersilie, in einem Garten.

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