23. März 2022

Jetzt ist der Bärlauch da!
 

Marie
Beitrag von Marie

Die in Gärten oder auf Äckern nicht zu kultivierende, auch Winterknoblauch genannte Pflanze, wird von der Familie Schmälzle in den Wäldern Rastatts bei Karlsruhe, nahe des Rheins, geerntet. Wie jedes Jahr beantragen sie dazu eine naturschutzrechtliche Genehmigung des Landratsamtes und der Startschuss für die Ernte fällt dieses Jahr durch den milden Winter einen Tick früher als sonst. Ihr könnt den Bärlauch wunderbar als Würzmittel einsetzten, durch Erhitzen aber verändern sich die schwefelhaltigen Stoffe, wodurch er viel von seinem charakteristischen Geschmack verliert. Feine Streifen der Blätter schmecken auf einem simplen Butterbrot ebenso gut wie als Wildgemüse in frischen Salaten oder als Pesto. Um den intensiven Geschmack des Bärlauchs nicht nur im Frühling genießen zu können, lässt er sich kleingehackt ohne Probleme einfrieren. Obwohl er dem Knoblauch geschmacklich so sehr ähnelt, bleibt die geruchliche Langzeitwirkung aus. Mmmh… Frühling.

Auch als Heilpflanze ist der Bärlauch bekannt, seine Heilwirkung kann durchaus bei der seines kultivierten Bruders, dem Knoblauch, mithalten. Allerdings ist der Bärlauch noch nicht so lange im Visier der Forscher, daher gibt es im Vergleich mehr medizinische Studien über den Knoblauch. Die Wirksamkeit und Anwendungsbereiche beider Pflanzen sind jedoch sehr ähnlich, weil sie auch ähnliche Inhaltsstoffe enthalten.

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