Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Ingwer schälen und sehr fein hacken oder reiben. Zitronensaft auspressen. Vanilleschote der Länge nach aufschlitzen und das Mark herauskratzen.
Apfelwürfel mit dem Zitronensaft in einen großen, weiten Topf geben und mit dem Wasser vermengen. Bei mittlerer Hitze 5–8 Minuten dünsten, bis die Äpfel leicht weich werden, aber noch Struktur haben. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt.
Ingwer, Vanillemark sowie die ausgekratzte Vanilleschote zu den Äpfeln geben und gut unterrühren. Kurz mitdünsten, damit sich das Aroma entfaltet.
Topf vom Herd nehmen, Gelierzucker einrühren, bis er sich gut verteilt hat. Mischung 10–15 Minuten ziehen lassen, damit der Zucker Saft zieht.
Topf wieder auf den Herd stellen und die Masse unter Rühren zum sprudelnden Kochen bringen. Ab Kochbeginn 3–5 Minuten kräftig sprudelnd kochen lassen, dabei stetig rühren und entstehenden Schaum nach Wunsch abschöpfen.
Gelierprobe machen: Einen Teelöffel Konfitüre auf einen kalten Teller geben. Wird die Oberfläche nach 1 Minute fest und wellig beim Schieben, ist die Konfitüre fertig. Falls sie noch zu flüssig ist, weitere 1–2 Minuten kochen und erneut testen.
Vanilleschote aus dem Topf nehmen. Konfitüre nach Wunsch mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken oder kurz mit dem Pürierstab anmixen, wenn eine feinere Konsistenz gewünscht ist. Mit einer kleinen Prise Salz abschmecken, um die Aromen zu betonen.
Die heiße Konfitüre randvoll in sterile, heiße Gläser füllen, den Rand sauber wischen und sofort fest verschließen. Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen und vollständig bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Die vollständig ausgekühlte Konfitüre an einem kühlen, dunklen Ort lagern. Vor dem ersten Verzehr idealerweise 1–2 Tage durchziehen lassen, damit sich die Aromen von Apfel, Ingwer und Vanille voll entfalten.