Bis Mitte des 18. Jahrhunderts zählte sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Deutschland, heutzutage kommt sie eher selten auf den Tisch - die Pastinake. Mit einer siebenmonatigen
Wartezeit von der Saat bis zur Ernte war sie jedoch für die Bauern weniger attraktiv als Kartoffeln und Möhren, sodass diese beiden die Pastinake als Grundnahrungsmittel überholt
haben.
Verwendung:
Den süßlich, würzigen Geschmack ereichen die Pastinaken am besten nach den ersten Nachtfrösten oder nach mehrwöchiger Lagerung. Roh schmecken sie leicht nussig.
Sie lassen sich als Koch- und Suppengemüse sowie für Salate verwenden. Goldbraun in der Pfanne gebraten (oder im Ofen gebacken) und pikant auch süß angerichtet, sind die Pastinaken
ebenfalls köstlich. Die Blätter eignen sich, wie Petersilie, zum Würzen von Speisen. Blätter und Rübe können auch getrocknet werden.
Ernte:
Sind die Pastinaken erntefähig, ragt der obere Rübebrand oft etwas aus der Erde hervor. Die Wurzeln müssen zunächst mit der Grabegabel tief gelockert werden (Pasinaken haben meist eine lang
ausgeprägte Wurzel).
Dann werden die Pflanzen am Laub aus der Erde gezogen.
Lagerung:
Pastinaken im Gemüsefach des Kühlschranks gut 2 Wochen haltbar. Gesunde, ungewaschene Rüben eignen sich für die Überwinterung.